Hurra wir leben noch!
Geschrieben von Lukas | Abgelegt unter Uncategorized
Hurra wir leben noch! Ja, es stimmt wir haben überlebt auch wenn man es dem Blog nicht ansieht. Ich habe mir kurzerhand ein Herz gefasst und versuche die verwaiste und etwas angestaubte Seite wieder ein wenig zu füllen und wenigstens mal eine Auskunft über den aktuellen Stand der Dinge abzugeben.
Die Zentralen Klassenarbeiten sind geschafft und die meisten meiner Mitschüler atmen auf. Es ist kaum zu glauben, dass das Schuljahr schon wieder fast zu Ende ist. Kaum ein Schuljahr ging aus meiner Sicht derartig schnell vorüber wie dieses. Es kommt mir vor als seien die Sommerferien gerade zu Ende. Jetzt kommen nur noch ein paar Arbeiten und dann kann man den Stress endlich wieder für eine Weile hinter sich lassen.
Mehr gibt es im Moment eigentlich nicht zu berichten, aber ich hoffe, dass demnächst mal wieder etwas spannendes passiert, nachdem wir etwas Abwechslung so bitter entbehren mussten.
Die 7 Zwerge und das Business
Geschrieben von Lukas | Abgelegt unter Uncategorized
Ich möchte etwas veröffentlichen, was ich vor kurzem gelesen habe und was ich sehr zutreffend fand in Bezug auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation in Deutschland. Viel Spaß beim Lesen.
Es waren einmal sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben Bergen. Tag für Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der Zwerge war rechtschaffen, fleißig und achtete den Anderen. Wenn einer von ihnen müde wurde, so ruhte er sich aus, ohne dass die Anderen erzürnten. Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die Anderen bereitwillig und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, aßen sie einträchtig ihr Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.
Doch eines Tages meinte einer von ihnen, dass sie so recht nicht wüssten, wie viel denn geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu zählen, die sie Tag für Tag aus dem Bergwerk schleppten. Und weil er so mit Zählen beschäftigt war, schufteten die Anderen für ihn mit. Bald nahm ihn seine neue Arbeit derart in Anspruch, dass er nur noch zählte und die Hacke für immer beiseite legte. Nach einer Zeit hob ein Murren an unter den Freunden, die mit Argwohn auf das Treiben des Siebten schauten. Dieser erschrak und verteidigte sich, das Zählen sei unerlässlich, so sie denn wissen wollten, welche Leistung sie vollbracht hätten und begann, den Anderen in allen Einzelheiten davon zu erzählen. Und weil er nicht erzählen konnte, während die Anderen hackten und hämmerten, so legten sie alle ihre Schaufeln beiseite und saßen am Tisch zusammen. So entstand das erste Meeting.
Die anderen Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole, aber schüttelten die Köpfe, weil sie es nicht verstanden.
Es dauerte nicht lange und der Controller (denn so nannte er sich fortan!) forderte, die Zwerge, die da Tagein, Tagaus schufteten, mögen ihm ihre Arbeit beweisen, in dem sie ihm Zeugnis auf Papier ablegten über die Menge Goldes, die sie mit den Loren aus dem Berg holten. Und weil er nicht verstehen konnte, warum die Menge schwankte, so berief er einen unter ihnen, die Anderen zu führen, damit der Lohn recht gleichmäßig ausfiele. Der Führer nannte sich Manager und legte seine Schaufel nieder.
Nach kurzer Zeit arbeiteten also nur noch Fünf von ihnen, allerdings mit der Auflage, die Arbeit aller Sieben zu erbringen. Die Stimmung unter den Zwergen sank, aber was sollten sie tun? Als der Manager von ihrem Wehklagen hörte, dachte er lange und angestrengt nach und erfand die Teamarbeit.
So sollte jeder von ihnen gemäß seiner Talente nur einen Teil der Arbeit erledigen und sich spezialisieren. Aber ach! Das Tagewerk wurde nicht leichter und wenn einer von ihnen krank wurde, wussten die Anderen weder ein noch aus, weil sie die Arbeit ihres Nächsten nicht kannten. So entstand der Taylorismus.
Als der Manager sah, dass es schlecht bestellt war um seine Kollegen, bestellte er einen unter ihnen zum Gruppenführer, damit er die Anderen ermutigte. So musste der Manager nicht mehr sein warmes Kaminfeuer verlassen. Leider legte auch der Gruppenführer, der nunmehr den Takt angab, die Schaufel nieder und traf sich mit dem Manager öfter und öfter zu Meetings. So arbeiteten nur noch Vier.
Die Stimmung sank und damit alsbald die Fördermenge des Goldes. Als die Zwerge wütend an seine Bürotür traten, versprach der Manager Abhilfe und organisierte eine kleine Fahrt mit dem Karren, damit sich die Zwerge zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachließ, fand die Fahrt am Wochenende statt. Und damit die Fahrt als GESCHÄFTSREISE abgesetzt werden konnte, hielt der Manager einen langen Vortrag, den er in fremdartige Worte kleidete, die er von einem anderen Manager gehört hatte, der andere Zwerge in einer anderen Mine befehligte. So wurden die ersten Angliszismen verwendet.
Eines Tages kam er zum offenen Streit. Die Zwerge warfen ihre kleinen Schaufeln hin und stampften mit ihren kleinen Füßen und ballten ihre kleinen Fäuste. Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue Kollegen anzuwerben, die ihnen helfen sollten. Der Manager nannte das Outsourcing. Also kamen neue Zwerge, die fremd waren und nicht recht in die kleine Gemeinde passten. Und weil sie anders waren, musste auch für diese ein neuer Führer her, der an den Manager berichtete. So arbeiteten nur noch Drei von ihnen.
Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit erledigte und weil zwei verschiedene Gruppen von Arbeitern zwei verschiedene Abteilungen nötig werden ließen, die sich untereinander nichts mehr schenkten, begann, unter den strengen Augen des Controllers, bald ein reger Handel unter ihnen. So wurden die Kostenstellen geboren. Jeder sah voller Misstrauen auf die Leistungen des Anderen und hielt fest, was er besaß. So war ein Knurren unter ihnen, dass stärker und stärker wurde.
Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr Tagewerk mehr schlecht als recht. Als sich die Manager und der Controller ratlos zeigten, beauftragten sie schließlich einen Unternehmensberater. Der strich ohne die geringste Ahnung hochnäsig durch das Bergwerk und erklärte den verdutzten Managern, die Gründe für die schlechte Leistung sei darin zu suchen, das die letzten beiden im Bergwerk verbliebenen Zwerge ihre Schaufeln falsch hielten. Dann kassierte er eine ganze Lore Gold und verschwand so schnell, wie er erschienen war.
Während dessen stellte der Controller fest, dass die externen Mitarbeiter mehr Kosten verursachten als Gewinn erbrachten und überdies die Auslastung der internen Zwerge senkte. Schließlich entließ er sie. Der Führer, der die externen Mitarbeiter geführt hatte, wurde zweiter Controller.
So arbeitete nur noch ein letzter Zwerg in den Minen. Tja, und der lernte in seiner kargen Freizeit, die nur noch aus mühsam errungenen abgebummelten Überstunden bestand, Schneewittchen kennen, die ganz in der Nähe der Mine ihre Dienste anbot. Dann holte er sich bei ihr den Siff und verreckte elendig. Die Firma ging pleite, die Manager und Gruppenführer und Controller aber fanden sich mit großzügigen Summen gegenseitig ab und verschwanden, um der Anklage wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland und wenn sie nicht gestorben sind, dann bescheißen sie noch heute.
Lass die Sonne in dein Herz
Geschrieben von Lukas | Abgelegt unter Uncategorized
Hach es ist einfach eine Wonne, wenn man erst um 14.00 Uhr aufstehen und danach ganz gemütlich frühstücken kann. Das ganze ist natürlich auch am Wochenende ziemlich erholsam, doch noch besser wird es, wenn man unter der Woche genau so faul sein kann. Feiertage sind eine wunderbare Erfindung, das ist schon lange bekannt, aber besser als diese Woche konnte es nicht laufen, denn wir hatten am Montag nur drei Stunden Schule, am Dienstag ganz normal und gestern hatten wir nur zwei Stunden Unterricht und seit heute gibt es dank des Tages der Arbeit ein gaaaaaaanz langes Wochenende, denn morgen ist ebenfalls frei. So sitze ich hier, habe mein Fenster weit geöffnet und lasse mir die Sonne auf meinen Bauch und in mein Herz scheinen. Wegen mir könnte jede Woche so laufen.
Apocalypse Now!
Geschrieben von Max | Abgelegt unter verrücktes
Fraglich, ob wegen soetwas die Welt ‘untergehen’ wird - zumindest vorläufig. Ich für meinen Teil sehe viel mehr die Gefahr darin, dass, wenn diese tatsächlich ‘Technologie’ zerstörerische Kraft hat, es nicht allzulange dauern wird, bis irgendjemand auf die Idee kommt diese als Waffe einzusetzen.
Und ist es nicht so, dass der Mensch an sich mit jeder Waffe, die er erfroscht, sein Todesurteil einen kleinen Kritzel weiter unterschreibt?
Mal wieder was Schönes
Geschrieben von Nicolas | Abgelegt unter allgemeines
Gestern abend war der Abschlussball unseres Schülertanzkurses. Lukas, Mario, Max und ich haben jetzt ca. 10 Tanzstunden hinter uns und haben dabei die Grundschritte und mehrere Figuren der Tänze
Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Discofox, Foxtrott, Samba, Salsa, Chachacha, Jive und noch ein paar andere Choreografietänze (korrigiert mich, wenn ich was vergessen hab)
kennengelernt. Damit kann ich - und wahrscheinlich auch viele andere Schüler - besser tanzen, als meine Eltern. Tanzen an sich ist schon spaßig und je mehr Figuren man kennt, desto lustiger wird es. Ich für meinen Teil mache jetzt erstmal Pause und setze vielleicht später den Kurs fort, bzw. beginne mit dem Bronzekurs (weiterführender Kurs).
Der Abschlussball wurde komplettt von der Tanzschule organisiert und war echt gelungen. Neben einem Tanzturnier und viel Musik wurde noch mehr geboten: Es trat eine HipHop-Tanzgruppe auf, die sogar mir gefallen hat, obwohl ich normalerweise keinen HipHop höre. Gegen später tanzten noch zwei weitere Paare vor. Das eine Paar war amtierender Weltmeister im Boogie-Woogie und zeigte, was der Tanz so bietet. Das andere Paar hatte, soviel ich weiß, keinen Titel, war aber trotzdem richtig gut. Die beiden führten richtig wahnsinnige Figuren aus dem Rock’n Roll vor. Der Mann wirbelte seine Partnerin um seinen Kopf oder warf sie in einem Überschlag in die Luft. Mir hat, abgesehen von den teilweise schlechten Witzen des Mannes, das Rock’n Roll Paar besser gefallen.
Alles in allem war der Kurs mit dem Ball sehr schön und ich werde hoffentlich noch öfter die Gelegenheit dazu finden, irgendwo zu tanzen. ;-)
Mathearbeit, süß sauer:
Geschrieben von Lukas | Abgelegt unter allgemeines
Fast hätte ich vor lauter Lärmbelästigung etwas vergessen: Wir haben heute Mathe geschrieben und es lief nicht mal so schlecht, wie ich erwartet hatte. Die Aufgaben habe ich vom Grundprinzip her verstanden, bei den anderen lief es auch ganz gut und ich bin erstmal froh, dass diese Geschichte rum ist.
Danach waren Mario, Nicolas und zwei Mädchen aus meiner Klasse beim Japaner und haben uns den Bauch beim All-you-can-eat Buffet voll geschlagen und sind dann sehr zufrieden in die Mittagsschule gegangen, sozusagen als Belohnung. In sofern war es ein sehr gelungener, aber auch ein relativ ereignisloser Tag.
Wir san so froh, wenn die Musi spui’t!
Geschrieben von Lukas | Abgelegt unter satirisches
Welcher Idiot hat eigentlich Mobiltelefone mit Mp3-Player und Lautsprecher erfunden?
Diese Frage wird sich jeder schon einmal gestellt haben, der in einem öffentlichen Verkehrsmittel Platz genommen hat. Dort sitzen sie meist, je nach Geschlecht entweder mit zu langen Hosen, Turnschuhen und Schwebemützen oder mit rosa Hosen zuviel Schmuck und einer halben Tonne Schminke ‚bekleidet’. Das Handy immer in der Hand, um einen auch ja mit irgendeinem, qualitativ minderwertigen, zu lauten und nervigem musikalischen Giftmüll zuzurotzen.
Was für ein Heidenspaß, besonders wenn man Kopfschmerzen hat, müde ist oder einen anständigen Musikgeschmack besitzt.
Solche Eskapaden bin ich, als täglicher Nutzer von Bussen etc. natürlich gewohnt, doch was ich heute auf der Heimfahrt erleben durfte, sprengte den Rahmen des Erwarteten.
Ich saß auf meinem Platz und schaute verträumt und leicht müde aus dem Fenster, als zwei Mädchen, die höchsten 14 waren, den Bus bestiegen und sich lautstark über irgendwelche Fickelgeschichten aus der untersten Sockenschublade der sexuellen Selbstdarstellung, wie sie selbst zugekokste Dr. Sommer-Redakteure nicht erfinden können, unterhielten.
Der Bus füllte sich mit der Zeit und ich verlor die zwei ‚Sexbomben’ aus den Augen bzw. aus den Ohren, worüber ich auch gottfroh war.
Langsam aber sicher übermannte mich die Müdigkeit und mir fielen die Augen zu. So schlummerte ich friedlich einige Minuten vor mich hin, bis mich ein dumpfer Beat aus meinen Träumen riss.
Der oder besser die Übeltäter waren schnell ausgemacht: Es waren die zwei Backfischmädels, denen inzwischen offensichtlich der Gesprächsstoff ausgegangen war. Also hatte die eine ihr Handy ausgepackt und begann den, immer noch ordentlich besetzten, Bus mit einer gehörigen Ladung Sido zu beschallen.
Der Text war dementsprechend grausig. Eigentlich wollte ich zitieren, aber ich hab mir den Text mal genauer angeschaut und festgestellt, dass ich das nur zensiert auf die Menschheit loslassen kann:
„Komm lass nicht viel reden, ich will f*****
ich will f*****
b***en,bl***n, l****n, schwitzen, absp***** f*****
f*****
raus rein, rein raus eintauchen
eintauchen
dicke schw****, dicke t****n, ich will f*****
ich will f*****“
Das ist nur der Refrain… Was im Rest des Liedes so alles gesagt wurde, möchte ich einfach dezent verschweigen. Das schlimmste an der ganzen Misere war allerdings nicht das Lied, sondern die Tatsache, dass die zwei Matratzen auch noch mitsangen und zwar laut. Würde Alice Schwarzer sehen wie hier die Emanzipation von den Mädchen selbst mit Füßen getreten wird, würde sie wohl einen Herzanfall erleiden. Der Rückkehr der menschlichen Spezies auf die Bäume, um mit Nüssen und Kot zu werfen, steht nichts mehr im Wege.
Was mich und einige Mütter sicherlich auch gestört hat, war die Tatsache, dass kleine Kinder im Bus waren, die nicht unbedingt Lieder über den ausgeübten Geschlechtsverkehr hören sollten schon gar nicht mit dieser Ausdrucksweise.
Wenn man sich überlegt was passieren würde, wenn alle Leute derart rücksichtslos mit den Ohren der anderen umgehen würden. Alte Omas würden pausenlos Volksmusik- und Schlagersongs hören, Emos ständig depressive Suizidmusik auf die fröhliche Bevölkerung loslassen und kleine Kinder würden mit ihren Detlev-Jöcker-Ein-zwei-drei-im-Sauseschritt-Liedern alle Eltern in den Wahnsinn treiben. Ein schreckliches Horrorszenario.
Ich glaub ich brauch jetzt erstmal Ohropax und eine Aspirin.
‘Wir treffen die Richtigen…’
Geschrieben von Max | Abgelegt unter verrücktes
Was alles verrücktes auf der Welt passiert: Einige, wollen das Wegwerfen von CDs verbieten und andere sperren aufgrund eines Blogs gleich mal den ganzen Hoster.
Sehr sinnvoll, wegen einem Blog gleich ganz Wordpress.com, eine Seite, die - laut Alexa - zu den 50 häufigsten besuchten Websiten auf der Welt gehört, sperren zu lassen.
Wo das endet? Gute Frage. Die Zeit wird zeigen ob sich Wordpress.com nicht dagegen wehrt.
(Via Felix)
Die spinnen doch…
Geschrieben von Max | Abgelegt unter verrücktes
Nein, diesmal sind nicht die Römer die Bösen - oder die Spinner. Die schlauen Köpfe der Medienindustrie sind es diesmal: So will man jetzt das Wegwerfen von gekauften CDs aufgrund der Lizenzen eben dieser verbieten lassen.
Dass das in den USA vorgeschlagen wird, verwundert wenig. Trotzdem scheint die Frage berechtigt, wie sich die ganz hellen Köpfe der Medienindustrie, die sich das ausgedacht habe, das vorstellen. Sollte man als Benutzer irgendwann in seinen legal erworbenen CDs ertrinken? Einen extra Raum in jedem Haus mit dem Titel “Alte CDs, die nicht weggeworfen werden dürfen, weil die Lizenz es nicht erlaubt” einrichten?
Mal abgesehen von dieser Tatsache stolpert man - oder ich zumindest - über die Vorstellung, wie die Medienindustrie das kontrollieren will. Nun ja, wir werden sehen… wäre ja nicht die ersten komische Idee, die vor Gericht durchgekommen wäre.
Er lebt…
Geschrieben von Lukas | Abgelegt unter vorgestelltes
Gestern Abend hat unser Klassenlehrer zusammen mit uns das Stück von Harald Schmidt „Elvis lebt und Schmidt kann es beweisen“ im Stuttgarter Staatstheater besucht und ich muss sagen, es hat mir echt gefallen.
Eigentlich bin ich kein Fan von besagtem Herrn Schmidt, da ich seine Sendung irgendwie nicht wirklich lustig finde und mir der Herr Pocher tierisch auf den Zeiger geht, aber gestern habe ich mich wirklich köstlich amüsiert.
Harald Schmidt war diesmal, abgesehen von einer Band, bestehend aus einem Pianisten, einem Gitaristen, einem Bassisten und einem Schlagzeuger, und drei Backgroundsängern, alleine, das heißt ohne den kleinen blonden Bubi.
Das Hauptthema des Stücks, war, wer hätte es bei dem Titel gedacht, der King of Rock und sein Leben, wobei an diesem Thema nur lose festgehalten wurde. Schmidt schaffte es das Leben des Elvis gleichzeitig mit der RAF, Hitler, gegenwärtigen Ereignissen, Erlebnissen aus seinem Leben (seien sie echt oder erfunden) und aktuellen politischen Geschehnissen in Verbindung zu bringen und durch eine ausgezeichnete musikalische Untermalung nicht nur anspruchsvoll, sondern auch äußerst lustig zu unterhalten.
Manche Witze waren zwar etwas ‚deftiger’, das hat mich jedoch nicht gestört.
Alles in Allem kann man sagen, dass Herr Schmidt zusammen mit der Band und dem restlichen Team ein sehr gutes, lustiges Stück produziert hat, das einen anderthalb Stunden wunderbar unterhält.


